Cosmo ‘The last Supper’

Posted under blog by Katrin on Thursday 18 March 2010 at 03:27

Während ich mich mal wieder nicht mehr konzentrieren kann, schreib ich mal wieder was…

Ich war heute Abend mit den Mädels und dem Alex (Marens Freund der ihr die letzten Tage Gesellschaft leistet) im Cosmo zu unserem letzten gemeinsamen Abendessen. Cosmo war wieder umwerfend. Heute waren wir ja sogar abends, also gabs auch Sushi und mega viele Desserts. Sogar einen Schokoladenbrunnen.

Es war jedenfalls ein sehr schöner Abend mit vielen schönen Gesprächen. Aber der Abschied war schon sehr seltsam. Ich mag sowas nicht. Jeder sagt wie lieb er den anderen hat und verspricht sich auf jeden Fall zu besuchen. Wer dran glaubt… Als ich dann noch meine Sachen für die nächsten Tage rausgelegt hab und der Rest im Koffer verschwand, kam so ein ungutes Gefühl von Abschied auf. Gut, dass ich noch das Essay hab, sonst würde ich noch sentimental werden.

Nun gut, hier noch ein paar pics:

die letzten Züge

Posted under blog by Katrin on Wednesday 17 March 2010 at 13:08

Juhu, ich nochmal

Bevor ich gleich wieder in die leisen hallen der bibliothek verschwinde, wollte ich mal kurz erzählen was hier so nach shakespeare noch passiert ist.

Also Donnerstag war ich mit Julian, Emilie, Chiara, Maren, Laura, Tyna und ihrem Freund im Kino um Alice im Wunderland in 3d zu gucken. Joacim und seine Freundin Anne waren auch da, aber die hatten ihre Karten zu spät gebucht und mussten in der dritten Reihe sitzen. Ich fand  den Film jedenfalls super. Es war jetzt nichts wirklich überraschend, aber sehr unterhaltsam und so typisch Tim Burton. Daumen rauf…

Am Samstag gings dann nach York. Eine niedliche Stadt im Norden. Ansonsten ziemlich wie die anderen Städte: Tudor, mittelalterliche Innenstadt, Kathedrale, süße kleine Geschäfte… Was am meisten bei mir hängen geblieben ist, ist die Shambles. Ein kleine Gasse mit Tudorhäusern… die Häuser laufen aufeinander zu, ganz wie im Geschichtsunterricht gelernt. Leider hat unsere Gruppenorganisation nicht ganz so gut geklappt. In der Einkaufsstraße haben wir uns alle verloren oder vielmehr in kleine Gruppen aufgesplittet und haben uns dann erst im Bus wieder gesehen. Naja, war auch ok.

Letzte Woche hab ich dann hauptsächlich Essays geschrieben. Mittwoch war ich bei nem Filmabend der Erasmussociety, weil ich mal ne Pause brauchte. Es kam The Young Victoria. Unerwarteterweise sehr unterhaltsam und sarkastisch. Ob jedoch das Britische Volk angetan davon war zu sehen, dass ihre ehemalige Queen Sex hatte.

Donnerstag war dann abends ein internationales Dinner bei Chiara und Emilie. Es gab Paté, Foie Gras, Rissoles auf Baguette als Vorspeise und als Hauptgang selbstgemachte Pizza. Es war sooo mega lecker  und mir war danach so unheimlich schlecht, weil ich einfach nicht aufhören konnte und Emilie immer wollte, dass ich noch was esse. Hauptziel des abends war aber eigentlich der Austausch unseres Fotos.

Von Freitag bis Samstag gings dann nochmal nach London. Kurz Zusammenfassung: Mega anstrengend aber auch mega schön… Das erste Problem war es Mini und Steffi in der Victoria Station zu finden. Aber das war dann irgendwann überstanden. War übrigens schon ziemlich früh da, deshalb war ich noch ein bissel shoppen (hab mir eine Grinsekatzetasche gekauft… happyhappyfreufreu) und saß im Raucherpark neben des ganzen Männern im Anzug, die mal kurz ne Pause von der Arbeit machen. Nach einem kurzen Snack mit den Mädels jedenfalls, gings nach Acton, wo unser Hostel war. Ich kann nur eins sagen: Die armen Menschen aus Acton müssen immer warten, weil die Tube immer warten muss bis ein Gleis frei ist. Acton ist übrigens ein Vorort von London und nicht unbedingt das sauberste und sicherste Fleckchen Erde. Aber unser Zimmer war ok, ein bisschen zugig, laut und kalt, aber dafür über nem sehr schönen Pub ‘The Windmill’ wo wir dann auch nach nem Spaziergang an der Thames eingekehrt sind. Oh bevor ichs vergesse, wir haben uns auf dem weg zurück in die Stadt natürlich erstmal verlaufen, weil in Acton nichts ausgeschildert ist. Warum auch, da gibts ja keine Touris… Ein Abenteuer, sag ich euch.

Samstag sind wir dann zum Buckingham Palace und haben uns die Wachablösung angesehen, waren Eichhörnchen füttern, Admirality Arch wo Steffi ein megatourifoto gemacht hat. Sie neben einem berittenen Wachmann. Echt putzig. Dann gings zum Britisch Museum und dann nochmal zum Tower wo wir noch Fish&Chips gegessen haben und dann gings über die Towerbridge. Dann sind wir in der Victoria Station in einen Pub eingezogen und dann gings für mich auch schon zurück.

Die letzten Tage waren dann nicht allzu spannend. Die doofen Essays halt. Hab gestern auch mal angefangen meine Sachen auszusortieren, damit sie dann wieder in meinen Koffer passen. Irgendwie komisch nach Hause zu fahren und so richtig lust hab ich auch nicht. Dann geht ja das echte leben weiter. Hier bleiben will ich aber auch nicht. Ein seltsames Gefühl… Naja, wird schon schön, wenn ich erstmal wieder da bin.

Heute Abend gehts nochmal ins Cosmo mit den Mädels. Unser letztes Abendmahl… hihi und morgen Abend werd ich nochmal ins Varsity gehen, um mich von allen zu verabschieden.

Also bis die Tage,

die erkältete Katrin

Shakespeare und ich

Posted under blog by Katrin on Friday 5 March 2010 at 20:15

Am Mittwoch ging es dann nach Stratford-upon-Avon mit der English Society. Erstmal mussten wir aber ne stunde mitm bus dahin fahren. ich dachte ich sterbe, der busfahrer hat wirklich jeden einzelnen bordstein auf dem weg mitgenommen. naja, als wir dann angekommen waren im schönen stratford haben wir uns erstmal von der anderen 3 verabschiedet (ja die english society reist auch in kleinen gruppen) um bei mcdonalds zu dinnieren. es ist jedesmal ein fest, wenn man den campus verlässt und zur nächsten fastfoodbude sprinntet mit leuchtenden augen und wehenden fahnen. und der burger war auch so lecker… chicken, bacon, onion!!! dann sind wir frischgestärkt durch die stadt gezogen und haben auch ein paar süße souvenirläden mitgenommen. hab mir ein winziges buch gekauft mit nem shakespearestück drin. sieht aus wie n scherz.

sind dann noch um die kirche gelaufen, in der shakespeare begraben ist, aber sie war leider schon zu. dafür werden mir jetzt immer die kirchenglocken im kopf bleiben, wenn ich an stratford denke. die haben einfach nicht mehr aufgehört zu läuten und dann auch so unrhythmisch. sehr seltsam und nervtötend. waren dann noch in nem pub, weil wir noch ziemlich viel zeit bis zum stück hatten. der pub war aber echt schön und sehr urig. genau mein ding…

das stück (King Lear) war übrigens großartig. Wahnsinnig gute Schauspieler, unheimlich imposantes Theatergebäude-nach der historischen Vorlage, supertolle special effects.ich war total begeistert, auch wenn ich nur die hälfte verstanden hab, weil das english doch schon etwas anders ist. aber die briten aus der english society (es sind noch ein paar mehr zum stück dann gekommen) haben auch nur die hälfte verstanden, das hat mich beruhigt.

die rückfahrt war dann nicht ganz so schön, weil wir ewig in der kälte warten mussten. und nun ist die maren krank… und hat Besuch von ihrer Freundin Laura bekommen. Hab die beiden im Whitefriars fotographiert, einem der ältesten Pubs in Coventry.

Achja, ich komm übrigens grad ausm Kino. Endlich hab ich Alice im Wunderland gesehen und wie erwartet, war ich total begeistert.

chester

Posted under blog by Katrin on Friday 5 March 2010 at 20:14

Hallo an alle da draußen,

hier ein paar neuigkeiten aus england.

die graffittiparty letzten Freitag war echt mal wieder ne schöne erasmusfeier. eigentlich wars wie immer, außer dass alle weiße tshirt trugen und sich gegenseitig bemalt haben. ich fand es echt ne schöne idee. hat mich irgendwie an die abizeit erinnert. konnte auf der party sogar mal mit meinen holländischensätzen angeben, während ich mit meinem neuen bekannten Toby sprach. der ist echt so mega politisch inkorrekt und lustig… da musste ich doch mal kurz an meine tschechienbuddies denken.

naja, samstag ging es dann halb 9 nach chester. die stadt hat einen sehr schönen mittelalterlichen stadtkern und ist niedlich zum angucken. wir sind dann noch aus unwissenheit in die kathedrale eingebrochen. wir haben den haupteingang nicht finden können und sind dann ein paar anderen menschen hinterhergelaufen. leider war das aber der lieferanteneingang… was uns dann die 6 pfund eintritt gespart hat. wir hatten übrigens ein super timing. es war nämlich grad die generalprobe von einem klassischen konzert, was dann abends gespielt werden sollte. das war echt mega beeindruckend. klassische musik in einer kathedrale ist schon was besonderes. dann haben wir die restliche zeit mit nem kleinen einkaufsbummel und wahnsinnig leckerem thailändischem essen verbracht und dann nochmal in die klassische teestube zu scones und tea (my favourite!!!).

ein sehr entspannter und schöner tag. auch wenn ich zugegebenermaßen sagen muss, dass ich wohl schon zu viele städte besucht habe. man ist nicht mehr so excited, auch wenn chester echt süß ist.

hier noch ein paar eindrücke:

wie man sich am besten vom essay schreiben abhält Teil 2

Posted under blog by Katrin on Friday 26 February 2010 at 21:46

In Woche 6 des zweiten Terms war dann wieder Reading week. Die habe ich erstmal mit Ausschlafen begonnen und habe dann 2 1/2 Stunden Shoah geschaut. Eine Dokumentation über den Holocaust.

Dienstag hab ich mich mit Julian (einem Wiener) getroffen und wir haben nen Tee getrunken und gaaaanz viel geredet. Das war echt mal gut. Wir haben nämlich sehr oft die selbe Meinung oder Einstellung zu bestimmten Sachen hier und es tut halt gut mal mit jemandem zu reden, der einen versteht.

Mittwoch bin ich dann mit Emilie, Chiara, Yaena und Maren ins Cosmo zum Chinesischen All-you-can-eat-buffet. Ja, schon wieder. Aber es ist auch so lecker und die Mädels kannten es ja noch nicht. Sie waren auch total begeistert.

Mittwoch abends war ich dann mit Felix in der Sponstreet in Coventry n Bier trinken. Die Sponstreet ist eine mittelalterliche Straße etwas außerhalb des Stadtzentrums. Zuerst waren wir in The Old Windmill- ein ganz typscher Pub- und danach noch aufn Strongbow in der Rising Sun. Da war lustigerweise grad Metalnight. Ich fands super… endlich mal Musik mit nem Schlagzeug drin und Menschen, die nicht total chic angezogen sind.

Donnerstag Abend ging es dann nach London zum Freddi. Das hört sich einfacher an, als es war. Es hatte nämlich am Nachmittag angefangen zu schneien und einfach nicht mer aufgehört. Kurz gesagt, bis mein Bus abends fahren sollte, waren etwa 15 cm gefallen und alles ging im Chaos unter. Mein Bus sollte 18 uhr fahren und hatte dann 2 Stunden Verspätung. Unterwegs mussten wir dann noch den Fahrer wechseln, weil Busfahrer hier nur eine bestimmte Anzahl von Stunden fahren dürfen und dann müssen sie entweder ne Stunde Pause machen oder nen Ersatzfahrer suchen. Dann mussten wir den Bus wechseln, wobei ich zufällig ne Yaena traf, die im Wechselbus saß. Hab durch das ganze Hickhack dann noch einen sehr netten Engländer kennengelernt, der es sehr lustig fand, dass ich mich mittlerweile in London besser auskenn als er.

Kurz vor 12 traf ich dann endlich auf Freddi und konnte endlich ins Hotel. Das war wirklich eine anstrengende Reise. Samstag gings dann nach dem Frühstück im schönsten Sonnenschein und ohne Schnee nach Camden Town. Ich muss wieder sagen, Camden Town ist mein absoluter Lieblings. Die vielen Menschen, die lustigen Stände und alle vorstellbaren Musik und Geschmacksrichtungen. Und wie Freddi richtig feststellte, es ist wie eine eigene Welt in der man versinken kann und in der man sich auch gerne mal verläuft. Zum Mittag saßen wir dann an einem Kanal auf umfunktionierten Rollern. Total schön und mein Curry war auch echt lecker. Danach sind wir nochmal kurz zum Trafalgar Square und dann noch mal zur Thames und haben Big Ben klingeln hören. Dann eine kurze Pullerpause in der Tate Modern und dann über die Millenium Brigde zu einem schönen Pub neben St. Paul’s Cathedrale. Danach haben wir einen roten Doppeldeckerbus bestiegen. Obwohl ich jetzt schon an die 10mal in London war, habe ich das bisher noch nicht gemacht. Es war echt toll… man sieht halt einfach viel mehr, wenn man nicht mir der Tube (Ubahn) fährt. Und am tollsten war der Verkehrsunfall, in den wir verwickelt waren. Der Unfall ansich war nicht schlimm. Der Busfahrer hat sich einfach ein wenig verschätzt und hat nun ne Beule mehr an seinem Bus. Für uns war es aber super, weil wir so 10 minuten mitten auf dem Piccadilly Circus standen. Da wir ganz vorne ganz oben saßen, hatten wir den besten Ausblick ever.

Samstag gings dann auf nach Brighton. Die Busfahrt war unheimlich entspannt und die Sonne hat so schön geschienen. Kaum angekommen, saßen wir schon am Strand und aßen unser Mealdeal Mittag (Sandwich, Getränk und n unheimlich leckerer Joghurt). Danach schlenderten wir über den Pier und tauchten in der Spielhölle ab bevor wir dann wieder zum Strand zurückkehrten, um im Sonnenuntergang n Becks zu trinken und dann noch n Fish&Chips mit Mush zu essen. Mush ist übrigens giftgrüner Erbsenbrei. Nicht sehr zu empfehlen. Vor der Rückfahrt sind wir nochmal kurz am Temple vorbei. Keine Ahnung, wer die tolle Idee hatte, einen riesigen Temple da hinzubauen, aber hübsch sah’s aus.

Sonntag sind wir dann um die Victoria Station rumgeschlichen und hatten ein wahnsinnig leckeres Sunday Roast(traditionelles Britisches Pubessen). Dann hingen wir noch in der Victoria Station rum, bevor das Schalatz dann wieder fahren musste. Ich bin echt froh, dass diese ganze Fernbeziehungssache bald ein Ende hat und Normalität einzieht.

Woche 7, Term2

Montag habe ich meine Zeit wieder in der Uni verbracht und den ganzen Nachmittag damit verschwendet meinen Stundenplan für Jena zusammenzubasteln. Da waren ein paar echt interessante Sachen bei. Ich freu mich schon. Aber das die Volkskunde noch kein Vorlesungsverzeichnis fertig hat, ist mal wieder ne Schande.

Dienstag war ich dann mit Yelena im Curiositea einen Tee trinken. Curiositea ist die neue Teestube auf dem Campus. Sehr niedlich eingerichtet und eine riesige Fensterfront. Perfekt zum Leute beobachten. Danach gings nach Coventry, um Julian beim Anzug kaufen zu helfen und im Wetherspoon’s (Pub Kette) Mittag zu essen.

Mittwoch Abend war ich dann mit den üblichen Verdächtigen erst Abendessen im Arts Centre und dann hat die Erasmus Society einen Film gezeigt. History of Boys. Ein sehr guter Film, aber ich fand es etwas übertrieben, dass wirklich alle männlicher Hauptdarsteller schwul waren oder wenigstens sehr schwule Züge hatten.

Donnerstag hatte ich dann mal wieder Uni und nachmittags hab ich mich mit den Mädels getroffen, um alles vom Erasmusausflug nach Dublin zu erfahren. Der war nämlich letztes Wochenende. Abends hab ich dann in meinem Seminar mein Essay zurück bekommen und war nicht so begeistert. Hab nur ne 2,7 bekommen. Das hat mich ganz schön traurig gemacht. Aber jetzt gehts wieder. Ich find es aber trotzdem unfair, dass andere Erasmusstudenten an anderen Unis, nichts machen müssen, nichts lesen, die ganze Zeit nur saufen und super Noten kriegen, weil der Anspruch so unheimlich niedrig dort ist. Naja, Warwick ist halt ne Eliteuniversität- da muss der Anspruch auch höher sein.

Heute Abend werd ich noch auf eine Erasmusfeier gehen, mit dem Motto Graffittiparty. Die ganze Idee ist, dass jeder ein weißes Tshirt anzieht, auf dem dann alle unterschreiben können. Wie zum Abi… Eigentlich hab ich keine Lust hinzugehen, aber wird bestimmt trotzdem lustig. Hab die meisten Erasmuspeople auch schon lange nicht mehr gesehen.

Und morgen gehts dann nach Chester… Doch davon dann beim nächsten Mal.

Hier noch ein paar Fotos:

wie hält man sich am besten vom essay schreiben ab

Posted under blog by Katrin on Friday 26 February 2010 at 21:35

… indem man seinen Blog mal wieder aktualisiert.

Da ich ja schon ewig nicht mehr geschrieben hab, muss ich jetzt tatsächlich in meinen Terminkalender gucken, damit ich mich wieder erinner.

Also Woche 5 des zweiten Terms:

Soweit ich mich erinnern kann, war es eine sehr gute Woche. Maren war ab Dienstag endlich essayfrei, also sind wir zur Feier des Tages nach Leamington zum Curry essen gefahren. Mit dabei waren einige ihrer englischen Klassenkameraden. Maren studiert Deutsch und Geschichte und das waren ihre Deutschmitstudenten. Ich kann mich grad nur an Katie (Maren’s Erasmus Buddy… so eine Art Hilfsperson), Michelle (eine zuckersüße kleine Person), Emily (aus Cambrigde, sehr sehr nett) und Victoria (die erste alternative Engländerin ever… sie hat mich besonders begeistert). Jedenfalls waren wir im Ali Baba’s. Das sieht nicht so schön aus, dafür ist das Essen aber sehr günstig und sehr sehr lecker. Ich hatte ein Balti Curry. Wenn ich es richtig verstanden hab, wurde das in Birmingham erfunden und Balti ist die Schüssel in der es serviert wird. Jedenfalls wars lecker…

Mittwoch war ein normaler Tag bestehend aus Uni, lesen, Scrubs gucken, facebook und abends war ich bei der Maren zum Spagetti essen eingeladen. Wir haben auch irgendnen Film geguckt… ich weiß aber nicht mehr welchen.

Donnerstag war ein super Tag: Vormittags Uni und danach gings nach Birmingham zum Konzert. Es war die NME Award Tour und wir haben die Maccabees, Bombay Bicycle Club, The Drums und Big Pink gesehen. Die ersten beiden fand ich unheimlich gut, während die anderen beiden nicht so meins waren. Ich kam mir auch n bissel alt vor. Wir waren nämlich aufm Balkon, weil Maren es nicht so mag in der Masse zu stehen und zweitens weil die Jungs auf der Bühne alle jünger waren als ich. Aber egal Musik war gut. Und ich fand den Sänger von den Maccabees toll… er war einfach so putzig und sah total schüchtern aus und fing plötzlich an auf der Stelle im Takt rumzutippeln und mit seinen Händen Hasenohren zu formen. Hab ich gelacht… Besonders cool war auch, dass es auf der Veranstaltung kostenlos Poster gab… man musste sie nur von der Wand abnehmen. Und nein, das hab ich mir nicht ausgedacht, das hat uns der Securitytyp erzählt. Apropos Security: Meine Lieblingsperson an dem Abend, war eine weibliche Securityfrau, die vor der Bühne stand und Crowd Surfer rausgefischt hat. Zugegeben sie war kräftig, aber zu sehen, wie sie einen riesigen schweren Kerl nach dem anderen in der Armen hält, war echt beeindruckend. Ein Lob an Bouncing Rosy!!!

Samstag gings es dann mit Maren und Chiara nach London. Zunächst einmal mussten wir uns zurecht finden, weil mal wieder einige Bauarbeiten an der Tube stattfanden und wieder alles mögliche gesperrt war, aber dann sind wir doch noch gut zum Portobello Market gekommen. Der Portobello Market ist in NottingHill und die Häuser sahen echt so aus, wie in dem Film. Putzig. Ich fand es dort echt sehr schön. Lauter kleine Geschäfte und tausende Stände. Überall Musik, Antiquitäten, Klamotten, Essen und lustige Menschen. Muss aber zugeben, dass es mir manchmal schon zu viele Menschen waren. Aber egal, wir sind jedenfalls alle fündig geworden. Maren hat sich ein grünes Kleid gekauft (im typischen Portobellostil, das würde der Mini bestimmt auch gefallen), Chiara eine Handtasche und ich auch eine Handtasche in Pandaoptik. Mein Schatz!!! Naja, nachdem wir dann im Schneeregen Sonnenbrillen anprobiert hatten, war uns dann doch zu kalt und wir sind erstmal Fish&Chips essen gegangen. Das waren mit Abstand die schlechtesten, die ich je gegessen hab. Pfui!!

Danach gings dann zur Tate Britain, eine Kunstgallerie im Ortsteil Pimlico. In Pimlico passiert nicht viel, aber ich fand es unheimlich schön. Schöne Häuser, bunte Türen, viele Bäume, Ruhe und sehr Thames-nah. Die Tate Britain hat mich nicht so interessiert. Ist halt ne Kunstgallerie, aber im Souvenirladen gabs tolle Bücher und als ich durch die Gallerie schlich, sah ich das Bild ‘Ophelia’ und dann hatte ich die ganze Zeit Kylie Minogue im Ohr ‘Where the Wild Roses Grow’. Nach der Gallerie sind wir dann in einen ganz klassischen Pub gegangen, der gleich um die Ecke war. Ich glaub es hieß ‘White Swan’. Ich fand ihn sehr schön, halt etwas rustikal. Der Tee und das Sitzen hat echt gut getan und ich hab in Chiaras neuem Buch rumgestöbert. Es ging um Bücher und London (Buchmärkte, Literatencafés…). Dann bekamen wir endlich ne Nachricht von Emily, mit der wir abends ins Ballett wollten. Ich hab mich etwas aufgeregt, weil sie sich erst zwei Stunden vorher meldet und dann total Stress macht. Naja, Chiara und ich sind dann zum Hostel gestürzt, haben uns schnell umgezogen und dann zum Ballett. Wir haben es echt sehr knapp geschafft und ich hab mich auch zurück genommen und hab nichts gesagt, als Emily uns Vorwürfe machte, weil wir so spät dran sind. Nur nebenbei bemerkt: Ich hatte mächtig Hunger, war total fertig, weil ich 197 Stufen steigen musste, weil der Lift in der Tube station kaputt war und ich wollte eine rauchen und sie hätte uns ja auch mal am früher sagen können, wann und wo wir seien müssen… und trotzdem hab ich gelächelt und nichts gesagt.

Das Ballett war Romeo und Juliet und hat im Royal Opera House stattgefunden. Das Haus war unheimlich beeindruckend, auch wenn man echt keine Höhenangst haben durfte. Das Ballett war sehr schön anzusehen und es war beeindruckend, wie man ohne ein einziges Wort die Geschichte verständlich umsetzen kann. Aber ich mag Theater halt einfach lieber…

Danach sind wir noch mit Emilies Eltern in einer Bar in Covent Garden was trinken gegangen. Emilies Eltern waren übrigens auch schon mit im Ballett und haben Emilie für das Wochenende besucht. Es war sehr interessant zu sehen, dass sich irgendwie jeder in der Gegenwart seiner Eltern ganz anders verhält. Für mich war es etwas schwer die Unterhaltung nach dem Ballett zu genießen, da sie einfach in französisch gehalten wurde. Chiara kann fließend französisch und die drei Franzosen natürlich auch. Ich war daher sehr ruhig. Emilie hat ab und zu mal was übersetzt und ich konnte auch immer verstehen, um was es geht (ich hab es ja schließlich mal gelernt). So richtig toll fand ich es jedoch nicht. Emilies Eltern fanden mich jedenfalls sehr nett und haben mich eingeladen sie in Frankreich zu besuchen. Darüber hab ich mich sehr gefreut.

Sonntag haben Chiara und ich dann im Hostel gefrühstückt und dann sind wir noch an der Thames spazieren gegangen. Achja, das Hostel war übrigens sehr schön. Ich fand es ne super Idee, dass jeder einen Vorhang vor seinem Bett hatte. So hatte man ein bisschen mehr Privatssphäre. Lustig fand ich aber, dass wir um zu unserem Zimmer zu kommen, erstmal durch Kellergewölbe mussten. Aber da alles schön renoviert war und echt sauber, war das ja kein Problem.

Chiara hab ich dann auf einem Büchermarkt gelassen und bin dann zum Bus. Dabei bin ich im Sonnenschein über die Waterloo Brigde und hab mich irgendwie total zu Hause gefühlt. Das war toll.

week4 term2

Posted under blog by Katrin on Monday 8 February 2010 at 23:28

In Woche 4 war endlich mal wieder etwas mehr los…

Am Dienstag war abends ein Erasmus Social. Wir haben den zweiten Teil von L’Auberge Espagnole angesehen. Ein unheimlich schöner Film. Ich war fast zu Tränen gerührt und danach ganz schön rührselig. Zum Glück gabs dann erstmal ein Bier in der neuen Terrace Bar in der Student’s Union. Es ist echt ganz chic auch wenn ich die goldenen Sofas irgendwie sehr pornorös fand.

Freitag gings dann nach Coventry mit Dan, Elena und Dominik zum Cosmo. Cosmo ist ein chinesisches All-You-Can-Eat-Restaurant, was echt ganz schön posh aussieht, aber tagsüber nur 6 pfund kostet. Das Essen war mega lecker und in 3 Stunden (!) kann man auch ganz schön viel essen. Mir war so mega schlecht, dass ich kaum noch laufen konnte. Den anderen gings auch nicht anders, was man daran sehen konnte, dass wir uns in Slow Motion durch die Innenstadt geschoben haben. Als ich wieder aufm Campus war, hab ich auch erstmal 3 Stunden geschlafen, um mit der Welt wieder klar zu kommen.

Abends hab ich mich dann mit Yaena getroffen und wir sind nach Coventry ins City Arms. Das ist ein sehr hübscher Pub, in dem ganz ganz viele Menschen waren. Dan und Joachim sind dann noch dazu gestoßen. Danach gings dann auf eine Erasmusfeier bei Simon. Die Feier hatte diesmal das Motto Bad Taste. Ich fand es echt total toll, weil es mal was anderes war und sich die meisten sehr viel Mühe mit ihrem Outfit gegeben haben. Am tollsten fand ich die drei Jungs, die sich als Kiss verkleidet hatten und dann nach einigen hochprozentigen Getränken tatsächlich anfingen Celine Dion Songs zu singen.

Maria hat mich dann danach heim gefahren, da ich den letzten Bus verpasst hatte und ich hab gemerkt, dass Auto fahren in Coventry die absolute Hölle ist und dass manche Menschen einfach nur gut aussehen, steinreiche Eltern haben aber nicht so viel im Kopf. Wer kommt denn sonst auf die Idee zu fragen, ob man beim Marathon durchrennt oder obs da zwischendurch Pausen gibt.

Samstag wurde ich von der Maren geködert mit dem Versprechen auf Fastfood und Shoppen. Also gings auf nach Leamington. Ich hab endlich ne neue Jeans gefunden!! War ja erst der 5te Versuch… Und ich hab das allerbeste Eis ever gegessen und wir waren in nem gaaanz tollen Spielzeugladen. Hab ich Spaß gehabt!!!

Samstag Abend war ich dann in Leamington erst mit Maren und Yaena im White Horse und dann mit Chiara im Royal Spa Centre zum Pizazz. Pizazz ist eine Veranstaltung, bei der alle Tanzclubs der Uni aufgetreten sind. Es war echt beeindruckend und da eine Performance nach der anderen kam, war es auch echt spannend. Besonders schön war es natürlich Emilie tanzen zu sehen. Ich war mega stolz auf sie!! Danach haben wir sie noch im Kelsey’s gefeiert.

Sonntag wollte ich eigentlich ganz viel für die Uni machen, aber irgendwie hat das nicht so richtig geklappt. Ich war dann lieber abends noch bei Maren und wir haben nen Film gesehen. Jim and Jules, hieß das Machwerk. Ich war selten so verwirrt nach einem Film… Das schlechte Gewissen hat mich dann aber doch noch dazu gebracht, alle meine Texte zu lesen und es hat auch nur bis 3am gedauert. Dafür war ich dann heute auch gut vorbereitet.

Hier noch die obligatorischen optischen Unterstützerlis:

week 3

Posted under blog by Katrin on Monday 8 February 2010 at 20:52

Juhu,

hab meinen blog wohl etwas vernachlässigt… ooops. Mir fällt es jetzt auch etwas schwer mich zu erinnern, was ich eigentlich die ganze Zeit gemacht hab. Aber ich versuch mein bestes…

Woche 3 war ziemlich wie jede andere Woche auch. Von Montag bis Donnerstag eine Mischung aus Campuskoller, Uni (was positiv ist, schließlich ist das ne gute Beschäftigung und meine Seminare sind diesen Term echt gut und ich hab meinen Lieblingsdozenten jetzt sogar in zwei Kursen. So ein Schnuckelchen), schwimmen, essen und Facebook. Donnerstag war ich dann im Varsity und traf dort auf Yaena(ausgesprochen ‘Jena’) und Nathalie. Das war echt nett. Versteh mich mit Yaena nämlich sehr gut. Ansonsten waren ausnahmsweise wenige bekannte Gesichter zu sehen. Im Moment sind nämlich alle entweder krank, am Essay schreiben oder motivationslos.

Freitag war ne Hausparty bei einer französischen Erasmusstudentin, die wirklich niemand kannte. Es waren auch mal Menschen da, die man vorher noch nie gesehen hat. Ansonsten war es eine ganz normale Feier.

Samstag ging es dann nach Cardiff. Das war ne lustige Idee. Hab nämlich in der Woche unter dem Gefühl gelitten, dass mir ständig langweilig war, obwohl ich ganz viele Sachen gemacht hab. Naja, und da hab ich spontan entschieden nach Cardiff zu fahren. Dank Megabus ist das ja alles möglich. Und dann stell ich fest, dass Yaena und Nathalie auch fahren. Welch schöner Zufall. Cardiff fand ich sehr schön, auch wenn es außer dem Castle und der Bay nicht viel zu bieten hatte. Aber die Stadt ist sehr nett und wenn man(so wie ich und Yaena das getan haben) sich 1 Stunde lang im Wohnviertel verläuft sieht man auch mal eine andere Seite der Stadt. Wir sind sogar fast auf die Autobahn gelaufen, weil uns ein Walisischer Opa den Weg falsch beschrieben hat. (ja, wir hatten Kontakt zu Einheimischen) Auf so ner total vollgesprayten Brücke wurden wir auch mehrmals von irgendwelchen Walisern darauf hingewiesen, dass es doch viel schönere Ecken in Cardiff gibt. An alle Waliser: Es kommt auf die Abwechslung an…

Wir sind jedenfalls zuerst ins Castle, was echt schön war. Haben uns auch ordentlich Zeit gelassen, damit Yaena ihrer Fotoleidenschaft nachgehen kann. Danach dann durch die Innenstadt, dann durchs Wohnviertel und dann auf Umwegen zum Bay. Dort trafen wir dann auf die Franzosen, mit denen wir eigentlich auf diesen Tagestrip gegangen sind. Aber Franzosen bleiben halt lieber unter sich. Ich hatte ja Yaena, deshalb hat es mich auch nicht gestört, dass die anderen uns links liegen lassen haben.

Besonders toll war aber vorallem die Sonne, die den ganzen Tag geschienen hat und der Souvenirshop, in dem man alles über Lovespoons erfahren konnte und es alles gab, was den Stereotyp des Walisers ausmacht. Am besten war das Tshirt mit den Regeln für das Leben in Wales (1. Du musst Bier mögen, 2. Du musst Schafe mögen, 3. Du musst Rugby spielen oder wenigstens mögen, 3. Du musst dich zu Rugbytagen betrinken, 4. Du musst nicht nett zu Engländern sein…).

Hier noch die Kategorie Bilder:

der campus

Posted under blog by Katrin on Monday 25 January 2010 at 22:10

Auf anfragen eines einzelnen herrn hab ich mal ein bisschen die gebäude auf dem campus fotographiert, damit man sich mal ein bild machen kann.

week2 term2

Posted under blog by Katrin on Monday 25 January 2010 at 21:51

Da ist sie wieder…

Mal n kurzer bericht von dem was ich letzte woche so schönes gemacht hab.

Montag: war ich mit anne und lisa im Dirty Duck und hatte die ehre einige der postgrads kennen zu lernen. Postgrads sind die die grad ihren master machen. es war echt lustig und die leute waren sehr aufgeschlossen, auch wenn alle total müde waren, da sie nen essay abgeben mussten an dem tag, für den sie nur das wochenende hatten. keine ahnung, was für ein sinn hinter solchen timed essays steckt. naja, ich weiß jetzt jedenfalls das obstler im cider echt gut schmeckt. ich hab auch seit ewigkeiten elena wieder gesehen. eine russische postgradstudentin, die ich letzten term kennengelernt hab. wir wollten eigentlich noch ins topb, also die montagsdisco, aber da wir uns bis 12 verquatscht haben, hat sich das nicht mehr wirklich gelohnt. doch um ehrlich zu sein, war mir n gutes gespräch eh viel lieber als das beste aus den charts…

Weiterhin hab ich es diese woche endlich geschafft mich beim sportscenter anzumelden. die katrin geht jetzt gaaanz fleißig schwimmen. man, hatte ich muskelkater. aber schön war das schwimmen. schade, dass in jena die schwimmhalle so doofe öffnungszeiten hat.

was ich dienstag und mittwoch gemacht hab, ist mir grad komplett entfallen. war wohl nichts tolles. hab wahrscheinlich gelesen und im internet gesurft… oder sowas.

donnerstag war dann ein etwas anstrengend schöner tag. vormittags hatte ich seminar bei meinem lieblingsdozenten. es ging um foucault. ich hätte nicht gedacht, dass das arbeitspensum vom letzten term noch gesteigert wird, aber so ist es nun. man muss sich jetzt die texte selber suchen und dann öfter mal ganze bücher lesen. deswegen bin ich für reader, da müssen sich dozenten nämlich einschränken. naja, es macht ja nicht dümmer. um 5 bin ich dann zu nem vortrag über sos kinderdörfer gegangen. der schlechteste vortrag, den ich je gehört hab. da waren meine zusammenfassungen bei uniceftreffen mit mehr herzblut vorgetragen… dann noch mein seminar zu crime fiction und dann gings zur Brazil Night im neugebauten Copper Rooms/Student Union. Die Brazilnight ist eine veranstaltung, die von der capoeira society organisiert wurde. anne und dan hatten mich eingeladen, weil dan einen capoeiraauftritt hatte und anne dazu mit der drumming society musik beigesteuert hat. aber zuerst war die sambatruppe dran. es war echt beeindruckend zu sehen, wie toll manche menschen tanzen können und wie manche europäer einfach nur zusehen sollten, wenn latinomusik kommt. aber hauptsache man hat spaß!

Freitag gings dann abends mit der maren ins kino zu nowhere boy. ein unheimlich toller film über die jugend von john lennon. hatte ja ein wenig bedenken, weil maren der größte john lennon fan ever ist und alles über die beatles weiß. sogesehen ein profi. und da ist man ja sehr schnell enttäuscht. aber sie war auch total begeistert. der hauptdarsteller war übrigens richtig heiß und paul wurde von thomas sangster gespielt. dieser junge taucht echt in jedem film auf, den ich in letzter zeit gesehen hab. marens theorie: entweder er fängt an drogen zu nehmen oder wird das nächste supertalent. was ich auch echt süß fand, war der ältere mann, der hinter mir saß. er meinte nach dem film: achja, ich mag die uni warwick gern. immer so schöne filme. voll putzig!!

Samstag gings dann abends nach coventry auf charles’ geburtstagsfeier. kannte charles übrigens nicht wirklich, aber es war ne erasmusfeier, also war jeder willkommen. es war echt schön alle wieder zu sehen und und zusammen was zu trinken und spaß zu haben. hab mich besonders darüber gefreut, dass christopher meinte, dass er einige leute nach england nicht verlieren will und dass ich dazu gehöre. das war das schönste was er sagen konnte, zu mal sonstige erasmusfreundschaften eher oberflächlich und kurzzeitig sind.

Sonntag war ich dann mit der maren und der ganzen italienischen community(die sind alle soooo süß und lieb, ich mag sie total gern. bin echt froh, dass ich mit ihnen in edinburgh in einem zimmer gelandet bin)beim one world week concert. das muss ich vielleicht erklären: jede woche des terms hat ein motto. diese woche ist die one world week. es geht alles um kultur, musik und interessantes aus aller welt. das konzert war echt beeindruckend. ich fand es aber beängstigend, dass ich zu einigen musikinstrumenten den namen nicht kannte. meine musiklehrerin hätte vielleicht weniger von ihrer familie erzählen sollen. naja, die musikstücke waren echt schön und es war sehr abwechslungsreich. aber nach 3 1/2 stunden war es mir dann echt genug. da trat dann irgend so n r’n'b aus london auf, als vertreter für uk. maren und ich hatten dann aber echt genug… tja, so haben wir leider ‘we are the world’ verpasst, aber das gehört eh nicht zu meinen lieblingsliedern.

heute früh hat ich dann ne präsentation. lief entspannt und sehr gut. die ansprüche an referate sind hier aber auch nicht sehr hoch. zwischen meinen anderen beiden veranstaltungen bin ich dann zufällig ins oneworldkino gestolpert. es kam afghan star. ich war so traurig, dass ich nur ein stück gucken konnte. es war so spannend. ich wusste gar nicht, dass musik und tanzen in afghanistan verboten war unter den taliban. afghan star ist jedenfalls jetzt eine fernsehsendung, die in allen ecken des landes talente sucht. so wie dsds!! das format ist sogar ziemlich das gleiche.

Ich mag die oneworldweek. es ist wie arte leben!!

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