der campus

Posted under blog by Katrin on Monday 25 January 2010 at 22:10

Auf anfragen eines einzelnen herrn hab ich mal ein bisschen die gebäude auf dem campus fotographiert, damit man sich mal ein bild machen kann.

week2 term2

Posted under blog by Katrin on Monday 25 January 2010 at 21:51

Da ist sie wieder…

Mal n kurzer bericht von dem was ich letzte woche so schönes gemacht hab.

Montag: war ich mit anne und lisa im Dirty Duck und hatte die ehre einige der postgrads kennen zu lernen. Postgrads sind die die grad ihren master machen. es war echt lustig und die leute waren sehr aufgeschlossen, auch wenn alle total müde waren, da sie nen essay abgeben mussten an dem tag, für den sie nur das wochenende hatten. keine ahnung, was für ein sinn hinter solchen timed essays steckt. naja, ich weiß jetzt jedenfalls das obstler im cider echt gut schmeckt. ich hab auch seit ewigkeiten elena wieder gesehen. eine russische postgradstudentin, die ich letzten term kennengelernt hab. wir wollten eigentlich noch ins topb, also die montagsdisco, aber da wir uns bis 12 verquatscht haben, hat sich das nicht mehr wirklich gelohnt. doch um ehrlich zu sein, war mir n gutes gespräch eh viel lieber als das beste aus den charts…

Weiterhin hab ich es diese woche endlich geschafft mich beim sportscenter anzumelden. die katrin geht jetzt gaaanz fleißig schwimmen. man, hatte ich muskelkater. aber schön war das schwimmen. schade, dass in jena die schwimmhalle so doofe öffnungszeiten hat.

was ich dienstag und mittwoch gemacht hab, ist mir grad komplett entfallen. war wohl nichts tolles. hab wahrscheinlich gelesen und im internet gesurft… oder sowas.

donnerstag war dann ein etwas anstrengend schöner tag. vormittags hatte ich seminar bei meinem lieblingsdozenten. es ging um foucault. ich hätte nicht gedacht, dass das arbeitspensum vom letzten term noch gesteigert wird, aber so ist es nun. man muss sich jetzt die texte selber suchen und dann öfter mal ganze bücher lesen. deswegen bin ich für reader, da müssen sich dozenten nämlich einschränken. naja, es macht ja nicht dümmer. um 5 bin ich dann zu nem vortrag über sos kinderdörfer gegangen. der schlechteste vortrag, den ich je gehört hab. da waren meine zusammenfassungen bei uniceftreffen mit mehr herzblut vorgetragen… dann noch mein seminar zu crime fiction und dann gings zur Brazil Night im neugebauten Copper Rooms/Student Union. Die Brazilnight ist eine veranstaltung, die von der capoeira society organisiert wurde. anne und dan hatten mich eingeladen, weil dan einen capoeiraauftritt hatte und anne dazu mit der drumming society musik beigesteuert hat. aber zuerst war die sambatruppe dran. es war echt beeindruckend zu sehen, wie toll manche menschen tanzen können und wie manche europäer einfach nur zusehen sollten, wenn latinomusik kommt. aber hauptsache man hat spaß!

Freitag gings dann abends mit der maren ins kino zu nowhere boy. ein unheimlich toller film über die jugend von john lennon. hatte ja ein wenig bedenken, weil maren der größte john lennon fan ever ist und alles über die beatles weiß. sogesehen ein profi. und da ist man ja sehr schnell enttäuscht. aber sie war auch total begeistert. der hauptdarsteller war übrigens richtig heiß und paul wurde von thomas sangster gespielt. dieser junge taucht echt in jedem film auf, den ich in letzter zeit gesehen hab. marens theorie: entweder er fängt an drogen zu nehmen oder wird das nächste supertalent. was ich auch echt süß fand, war der ältere mann, der hinter mir saß. er meinte nach dem film: achja, ich mag die uni warwick gern. immer so schöne filme. voll putzig!!

Samstag gings dann abends nach coventry auf charles’ geburtstagsfeier. kannte charles übrigens nicht wirklich, aber es war ne erasmusfeier, also war jeder willkommen. es war echt schön alle wieder zu sehen und und zusammen was zu trinken und spaß zu haben. hab mich besonders darüber gefreut, dass christopher meinte, dass er einige leute nach england nicht verlieren will und dass ich dazu gehöre. das war das schönste was er sagen konnte, zu mal sonstige erasmusfreundschaften eher oberflächlich und kurzzeitig sind.

Sonntag war ich dann mit der maren und der ganzen italienischen community(die sind alle soooo süß und lieb, ich mag sie total gern. bin echt froh, dass ich mit ihnen in edinburgh in einem zimmer gelandet bin)beim one world week concert. das muss ich vielleicht erklären: jede woche des terms hat ein motto. diese woche ist die one world week. es geht alles um kultur, musik und interessantes aus aller welt. das konzert war echt beeindruckend. ich fand es aber beängstigend, dass ich zu einigen musikinstrumenten den namen nicht kannte. meine musiklehrerin hätte vielleicht weniger von ihrer familie erzählen sollen. naja, die musikstücke waren echt schön und es war sehr abwechslungsreich. aber nach 3 1/2 stunden war es mir dann echt genug. da trat dann irgend so n r’n'b aus london auf, als vertreter für uk. maren und ich hatten dann aber echt genug… tja, so haben wir leider ‘we are the world’ verpasst, aber das gehört eh nicht zu meinen lieblingsliedern.

heute früh hat ich dann ne präsentation. lief entspannt und sehr gut. die ansprüche an referate sind hier aber auch nicht sehr hoch. zwischen meinen anderen beiden veranstaltungen bin ich dann zufällig ins oneworldkino gestolpert. es kam afghan star. ich war so traurig, dass ich nur ein stück gucken konnte. es war so spannend. ich wusste gar nicht, dass musik und tanzen in afghanistan verboten war unter den taliban. afghan star ist jedenfalls jetzt eine fernsehsendung, die in allen ecken des landes talente sucht. so wie dsds!! das format ist sogar ziemlich das gleiche.

Ich mag die oneworldweek. es ist wie arte leben!!

week1 term2

Posted under blog by Katrin on Monday 18 January 2010 at 14:33

Juhu,

hier ist sie wieder und berichtet aus england. habt ja bestimmt alle schon mitbekommen, dass ich gut wieder angekommen bin. Ging auch problemloser als gedacht. musste nur 1 1/2 stunden mit 6 schreienden kinder im flugzeug eingeschlossen ausharren, bis wir fliegen konnten. aber das ist nix im vergleich zu den geschichten von den anderen hier. die mussten teilweise echt 3 mal zum flughafen fahren bis sie endlich fliegen durften oder haben von dtl bis hierher 15 stunden gebraucht und zwischendurch war das gepäck verschwunden… also werd ich mich nicht beschweren.

Die begrüßung meiner mitbewohnerin war wieder unheimlich herzlich (kommt rein, sagt “hi” und geht), aber ich hab mich ja zum glück damit abgefunden. wir sind halt keine freunde…

die erste woche war dann unheimlich stressig. ich hab es aber tatsächlich geschafft in 4 tagen 2 essays à 8 seiten zu schreiben. nebenbei war ich noch im pub um die anderen erasmusleute zu begrüßen, im kino um mir einen unheimlich schönen aber sehr tragischen liebesfilm anzusehen und im varsity zur 1 pfundparty, um zu feiern, dass die essays geschrieben sind.

freitag früh ging es dann mit emilie, chiara und maren in den Lake District. Negatives zuerst: ich glaub emilie hat maren und mich zwischendurch gehasst, weil wir etwas übereuphorisch waren und wie gummibärchen auf lsd durch die gegend gehüpft sind und unheimlich viel mist erzählt haben. aber ich glaub wir haben uns trotzdem alle lieb!!!

freitag früh gings im strömenden regen los. zuerst mit dem taxi vom campus zur innenstadt. wir dachten echt der taxifahrer wollte uns umbringen. der seitenstreifen ist nicht dazu da um schwung zu holen für den spurwechsel!!!

dann sind wir und etliche rentner in den Harry Shaw bus eingestiegen und dann ging es Richtung Lake District. Ich möchte vorher schon mal sagen, dass man es als absolutn Rentnerurlaub bezeichnen kann und wir haben uns hervorragend angepasst. Ich fand s super.

Also der erste stop war das kleine idyllische dörfchen kendal. dieses dorf ist berühmt für seine mint cakes. er sieht aus wie ein stück seife und schmeckt wie ein riesiges minzbonbon. aber irgendwie schon ne süße idee. In kendal sind wir auch auf die super idee gekommen den berg zur burg hochklettern zu wollen. leider hatten wir in unseren plan nicht miteinbezogen, dass hier im moment ganz viel schnee und eis rumliegt und die briten vom streuen nichts halten. außerdem war grad alles am tauen. wir haben es aber trotzdem versucht und mussten dann aber auf halbem berg aufgeben, weil uns das wasser auf den zugefrorenen stufen nach unten schob. was ein abenteuer. danach waren wir dank regen und eis komplett durchgefroren und sind im ‘joshua’s tree’ eingekehrt. so ein süßes kleines niedliches café hab ich selten gesehen. nach der tea time sind wir dann mitm bus zum hotel. das war british gebaut aber recht annehmbar. und was am tollsten war: es gab nen fernseher in jedem zimmer!!! dann gab es abendessen. vorsuppe, schwein als hauptgang und eiscreme als nachtisch für mich. die anderen möglichen gänge hab ich mir nicht gemerkt. unheimlich lecker. unsere abendbeschäftigung bestand dann aus fernsehen und lästern über dämliche britische realityshowstars. wir hatten spass!!!

Tag 2: Nachdem wir ein traditionelles frühstück mit toast, baked beans, rührei, spiegelei, bacon und würstchen(von denen würd ich jedem abraten) genoßen hatten, ging es dann nach grasmere. grasmere ist ein kleines verschlafenes nest in mitten von schöner landschaft. wir sind rumgeschlendert und haben uns das wordsworthmuseum von außen angesehen. meine absolute innere abneigung gegen diesen heinz hielt mich aber davon ab reinzugehen. dann waren wir in so ner niedlichen teestube und ich hatte ne heiße schokolade supreme. mir war danach soooo unheimlich schlecht, aber das musste sein. Danach stand Keswick auf dem Plan. Wir waren wieder n Teechen trinken und haben uns das süße verschlafene örtchen angesehen, doch was mir echt die worte genommen hat, war der see. unbeschreiblich schön. Maren und ich standen quiekend vor freude an nem aussichtspunkt… das sagt wohl alles. Abends gings wieder zum hotel: es gab wieder ein 3-gänge-menü und fernsehen. es kam sogar Brigdet Jones, welch ein Glück.

Den dritten Tag haben wir mit einer Revolte begangen. Warum sollte man denn seinen koffer 2 stunden vor abfahrt also 1 stunde vorm aufstehen schon in den bus bringen. wir bekamen zwar ein paar böse blicke als wir zur abfahrt mit unseren koffern kamen, aber damit kann ich leben, wenn ich ne stunde länger schlafen darf. dann gings nach Ambleside. Den Ort konnten wir uns leider nicht ansehen, weil wir nicht soviel zeit hatten, aber der see war schön. es war ein bisschen wie im märchenland und wir saßen in der sonne und beobachteten die enten. ich bin vor lachen fast von der bank gefallen, als die plötzlich anfingen kleine entlein zu zeugen.

danach gings nach bowness on winderemere. Nachdem wir uns das städtchen angesehen hatten und den süßigkeiten laden geplündert hatten, sind wir noch mit ner fähre über den lake winderemere gefahren. sehr sehr schön, vorallem nachdem ich die asiaten angebrüllt hatte, sie sollten doch bitte leise sein. faszinierend, dass man nur einmal was sagen muss und dann ein böser blick reicht. aber es war auch echt schlimm. ich versteh einfach nicht warum menschen sich anschreien müssen, wenn sie genau nebeneinander sitzen.

Ich fand das wochenende jedenfalls unheimlich schön und bereite mich jetzt mal auf mein seminar vor.

liebste grüße,

Kat

PS: an meine mutti: ich hab landschaft und berge fotographiert!!!

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